|
Wassertourismus Oberhavel, die Obere-Havel-Wasserstraße von Nieder Neuendorf nach Groß Menow |
|
Am Niederneuendorfer See beginnt die Fahrt an der Kreisgrenze zu Berlin. Nach backbord führt der Havelkanal nach Potsdam. Im Yachthafen Nieder Neuendorf ist für längere Zeit die letzte Möglichkeit das Boot noch einmal zu betanken.Den Oder-Havel-Kanal stromauf Fahren wir an Hennigsdorf vorbei. auf der linken Seite liegt das Industriegelände der Stadt. Nach ca. 3 km lädt uns das Gasthaus zum Weißen Schwan zur Einkehr ein. |
4 km | |||
|
Weiter geht es duch ein offenes Wiesengelände an Hohen Neuendorf mit seiner Marina Havelbaude und Birkenwerder vorbei bis zum Abzweig des Oranienburger Kanals. Wir aber folgen weiter der Hauptwasserstraße und erreichen nach kurzer Fahrt Oranienburg. Hier haben wir die Möglichkeit nach backbord in die Havel einzufahren und in unmittelbarer Nähe des Schlosses für einen Stadtrundgang festzumachen. Zurück zum Oder-Havel-Kanal, fahren wir über den Lehnitzsee zur Lehnitzschleuse. Hier ist mit ziemlicher Sicherheit ein längerer Aufenthalt einzuplanen. Sportboote werden hier nur in Verbindung mit der Berufsschiffahrt geschleust, wenn noch Platz ist. (Bei den heute üblichen Schubeinheiten ist das leider nicht oft der Fall.) Haben wir diese Hürde überwunden, verlassen wir nach ca 13 km den Oder-Havel-Kanal und fahren nach backbord in den Malzer Kanal.
|
12 km 16 km | |||
|
Gleich nach der Einfahrt erreichen wir die Schleuse Liebenwalde. Nach ca. 2km zweigt steuerbords der "Lange Trödel", der 400 Jahre alte Finowkanal ab. (Vosskanal km 0.0) Direkt nach der Einmündung liegt am Nordufer eine moderne Marina. Ab hier ist das Schleusen nicht mehr so problematisch, da alle nun folgenden Schleusen die Wassersportler, egal ob mit dem Faltboot oder der Hochseeyacht, nach Bedarf schleusen. (Die Schleusenzeiten sind einheitlich in der Hauptsaison von 07.00 bis 20.00 Uhr geregelt.)Ab dem nun folgende Städtchen Liebenwalde beginnt der ruhigere Teil der Reise. Ab hier findet die Berufsschiffahrt in nur bescheidenem Maße statt. Durch die Schleuse Bischofwerder fahren wir nun auf dem Voßkanal nach Zehdenick. |
6 km | |||
|
12 km
4 km | |||
|
6 km | |||
|
3 km weiter flußaufwärts erreichen wir den Abzweig zum Wentowsee. Backbord geht es durch eine Schleuse durch den Wentowkankal in den Großen Wentowsee, die Fahrt führt Sie an bewaldeten Ufern und Feldern vorbei an den Orten Marienthal, Zabelsdorf und Wentow über Dannenwalde bis in den kleinen Wentowsee nach Seilershof. Auch dieser Ort ist einen Ausflug wert. |
7 km | |||
|
Fahren wir also weiter auf der Havel, die hier an beiden Ufern stark verschilft ist,
Die Schleuse Bredereiche verfügt als einzige, der Schleusen im Finowmaß, auf unserem Weg über ein Hubtor. Neben der Schleusenanlage wurde in den letzten 2 Jahren in der Alten Schleusenkammer ein kleines Wasserkraftwerk errichtet. In der kleinen Bucht, steuerbord neben der Schleuse, wurde von der Gemeinde ein Gästesteg mit Landanschluß sowie auf der anliegenden Wiese Platz zum Zelten geschaffen. Da Bredereiche auch über Gaststätten, einen Bäcker, sowie zwei Einkaufsmöglichkeiten verfügt, kann auch hier nicht nur das Boot, sondern auch die Besatzung versorgt werden. Das Festmachen zu diesem Zweck ist hier, nicht selbstverständlich, kostenlos. |
3 km 6 km 6 km 8 km | |||
|
Von hier aus folgen wir der, teilweise in Buchenwäldern eingebetteten und von Erlen gesäumten, Havel ca. 6 km bis zum Ausgang des Stolpsee`s. Hier öffnet sich ein schöner Blick über das klare Gewässer. Während steuerbord`s ein kleiner aber feiner Zeltplatz am Seeende liegt, lohnt sich die Fahrt geradeaus zu dem kleinen Örtchen Himmelpfort mit seiner gotischen Klosterkirche.Vor der einzigen Selbstbedienungsschleuse des Kreises Oberhavel gibt es einen schönen Gastliegeplatz direkt am Kräutergarten der Klosteranlage. |
6 km | |||
|
Nach dem Zwischenhalt in Himmelpfort überquern wir den Stolpsee in seiner ganzen Länge, um nach einer kurzen Fahrt von 2 km auf der Havel den Schwedtsee zu erreichen. 300 m vor dem See haben wir auf der Backbordseite in einem alten Fährbecken nach langer Zeit wieder mal die Möglichkeit zwischen 8.00 und 17.00 Uhr Treibstoff für die Motoren aufzunehmen.Am gegenüberliegenden Ufer des Schwedtsee`s liegt der Stadthafen von Fürstenberg. Dieser einladende Stadthafen bietet alle Möglichkeiten das Boot zu ver- und entsorgen. Das Festmachen zu diesem Zweck ist auch hier, nicht selbstverständlich, kostenlos. Nachdem wir alle Annehmlichkeiten der Stadt genossen haben,legen wir ab und fahren über den Baalensee zur Schleuse. Über den Röblinsee erreichen wir nach ca.4 km die letzte Schleuse, Steinförde, auf unserer Fahrt. |
3 km 2 km | |||
|
Nach 2 km erreichen wir die letzte Kette von Seen im Bereich des Kreises Oberhavel. Als erstes tangieren wir den Menowsee und erreichen dann den Ziernsee, der mit seinen vielen Möglichkeiten am Ufer festzumachen und wegen seines klaren Wassers zum Verweilen einlädt. Von dort führt uns ein kurzes Stück Kanal zum Ellenbogensee, der mit dem Bungalowdorf und dem anschließenden Zeltplatz Groß Menow des Ende unserer Reise durch den Kreis Oberhavel darstellt. (Text: Ulrich Olschewski) (nicht benannte Fotos: C&D-Design Pratsch) |
4 km |