Zur Geschichte 
Zühlsdorf wurde 1375 im Landbuch Karls IV erstmals urkundlich erwähnt. Es gab Wassermühlen die als Getreide- und Sägemühlen betrieben wurden bis zum Ende der wirtschaftlichen Entwicklung am Ende des 30-jährigen Krieges, den nur 5 von damals 300 Einwohnern überlebten.
Wie auch in anderen Dörfern prägt auch in Zühlsdorf ein Kirchturm die Ortsmitte. Dieses Dorf ist einzigartig von seiner erstreckenden Länge. Möchte man vom Bahnhof der Heidekrautbahn bis zur Ortsmitte muß man ca. 1200 Meter zurücklegen, außerdem sind noch einge Ortsteile, wie z.B. Zühlslake oder Fuchswinkel, durch große Waldflächen zum Dorfkern getrennt. Also kann man hier wirklich "Natur-pur" erleben, daher auch "Straßendorf im Grünen".
Alle erdenklichen Formen von Datschen und Wochenendgrundstücken prägen die Umgebung, in den Sommermonaten verdoppelt sich sogar manchmal die Einwohnerzahl der Gemeinde. Nur wenige Einwohner von Zühlsdorf arbeiten im Wohnort, daher wird Zühlsdorf auch ein "Pendlerdorf" genannt. Auch die Kinder gehen heute in Schulen anderer Gemeinden, es wurde ein Schulbezirk mit Mühlenbeck und Schönfließ gebildet.
Früher gehörte Zühlsdorf zum Amt Wandlitz, nach langen Diskussionen auf vielen Ebenen gehört der Ort heute zum Amt Schildow und somit zum Landkreis Oberhavel.
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