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Fakten:
Einwohner: 10.952
(Quelle: Landratsamt Stand 30.06.03)

Stadt Zehdenick,
Falkenthaler Chaussee 1
16792 Zehdenick
Telefon: (03307) 4684-0
Fax: (03307) 4684-119

Sehenswürdigkeiten:
Deutsche TonstraßeAm Radfernweg Berlin-Kopenhagen
Klosteranlage mit Klosterscheune
Dammhastbrücke
Schiffermuseum
Marktplatz mit Rathaus


Internet:
www.zehdenick.de
www.info-zehdenick.de
www.fremdenverkehrsbuero-zehdenick.de

Blick auf die Dammhastbrücke

Zur Geschichte: In der vorgeschichtlichen Zeit wurde das Havelufer bei Zehdenick von den Menschen der jüngeren Steinzeit und der Bronzezeit besiedelt. Später ließen sich slawische Völker hier nieder, Hof der Klosteranlagevon ihnen stammt wahrscheinlich auch der Ortsname Zehdenick. Die erste urkundliche Erwähnung stammt vom 28.12.1216. Im Jahre 1250 wurde das Zisterzienser-Nonnenkloster gegründet und im Jahre 1281 wurde Zehdenick erstmals als Stadt erwähnt. Im Jahre 1438 erhalten die von Arnim Schloß und Stadt als Lehen, im Jahre 1541 wird das Kloster Stift für adlige Jungfrauen. Im Jahre 1631 brannte Zehdenick fast völlig nieder und im Jahre 1638 wurde das Kloster zerstört, in der Stadt wurden 1000 Pestopfer beklagt. Am 27.05.1801 wurde die Stadt Zehdenick wiederum durch einen Brand vernichtet, es gab 3123 Obdachlose.

Blick auf die Marina1813 wurde die erste Schleuse gebaut, von 1880 bis 1884 wurde der Vosskanal als Begradigung der Havel angelegt und im Jahre 1888 wurde die Eisenbahnlinie Löwenberg-Templin eröffnet, bei deren Bau riesige Tonvorkommen entdeckt wurden. Diese Tonvorkommen führten zum wirtschaftlichen Aufschwung durch die Ziegelindustrie und der sich rasch entwickelnden Schifffahrt in Zehdenick. Ende des 19.Jahrhunderts wurde Zehdenick der größte Umschlagplatz von Baustoffen in der Mark Brandenburg.

Von 1907 bis 1909 wurde die neue Schleuse gebaut und bereits 1928 überstieg die Einwohnerzahl die Zehntausendergrenze. Seit 1990 hat sich in der Stadt Zehdenick nicht nur die wirtschaftliche Struktur verändert, es wurde auch sehr viel neu gebaut, Hausfassaden - ganze Straßenzüge wurden modernisiert. Anläßlich der 775 Jahrfeier der Stadt Zehdenick wurde die neue Zugbrücke eingeweiht, die heute als Wahrzeichen der Stadt gilt. Die Landschaft um Zehdenick und die ständige Erweiterung der touristischen Angebote bieten beste Voraussetzungen für den Ausbau des Fremdenverkehrs, vor allem als Erholungsgebiet für Besucher aus dem Ballungsgebiet Berlin wird die Region immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Stadtkirche ZehdenickMarktplatz mit Rathaus

Die Havelstadt Zehdenick ist für viele Besucher ein liebenswerter Ort, denn das Zentrum der Stadt hat sehr gute Bedingungen zum Flanieren und zum zwanglosen Schufensterbummel. Gute Einkaufsmöglichkeiten bieten die Großmärkte am Stadtrand und die vielen kleinen zum Teil seit langer Zeit privat geführten Geschäfte mit einem breiten Warenangebot. Gaststätten und Cafes laden nach einem Spaziergang zum verweilen ein. Für einen längeren Aufenthalt bieten Ihnen Hotels, Pensionen und Privatunterkünfte zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten.


(Quelle: Fremdenverkehrsbüro des FVV Zehdenick e.V., Fotos: C&D-Design Pratsch)

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