Stadt Zehdenick
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Fakten:
Einwohner: 783
(Quelle: Landratsamt Stand 30.06.03)

OT Mildenberg,
Stadt Zehdenick
Falkenthaler Chaussee 1
16792 Zehdenick
Telefon: (03307) 4684-0
Fax: (03307) 4684-119

Schule:
  Grundschule Mildenberg, Ribbecker Straße 1a,
Tel: 03307/2203


Herzlich Willkommen in Mildenberg

Wenn man von Gransee kommend gleich hinter Badingen nach Mildenberg abbiegt, sieht man das Dorf inmitten von Feldern und Baumbeständen in der Ferne vor sich ausgebreitet. Der Dorfkern ist durch den gut erhaltenen Dorfanger geprägt, der die Abmessungen des ursprünglichen Dorfs markiert.

Auf dem Dorfanger befindet sich auch die Evangelische Pfarrkirche,die in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts als Feldsteinkirche errichtet wurde und seit 1540 lutherisch ist.

Die Feldsteinkirche von Mildenberg

Sie wurde im Jahre 1638, während des 30-jährigen Krieges, zerstört und ist seit ihrem Wiederaufbau in den Jahren 1655/56 bis auf kleine Veränderungen bis zur Traufhöhe des Schiffes erhalten geblieben. Im Jahre 1766 wurde der Breitturm durch einen quadratischen Barockturm aufgestockt, gleichzeitig erfolgten die Anbauten an der Nord- und Südseite.

(Quelle: Gemeinde Mildenberg,
Fotos: C&D-Design Pratsch)


Blick auf den Dorfanger
Sehenswürdigkeiten:
Am Radfernweg Berlin-Kopenhagen
Deutsche Tonstraße
  Ziegeleipark Mildenberg

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Im Jahre 1267 wurde Mildenberg zum ersten Mal urkundlich erwähnt, im Bistum Brandenburg wurde der Ort bis zum Jahr 1270 vom Bischof dieses Bistums regiert. Danach gingen die wirtschaftlichen und politischen Rechte an Lehensleute über, die dafür Abgaben zu leisten hatten. Über Mildenberg herrschte zunächst die Familie von Badingen, später die Bredows und zuletzt die Familie von Trott.

Im 13. Jahrhundert war der Ort von Fehden betroffen, im 14. Jahrhundert zogen Mordbrenner durch die Lande und in den nächsten Jahrhunderten raffte der "Schwarze Tod" ganze Ortschaften dahin. Im Jahre 1728 beginnt in Mildenberg die Amtszeit als Königliches Amt Badingen. Um die Mitte des vorigen Jahrhunderts gab es im Amtsrätlichen Kreis Templin, zu dem Mildenberg in der Zeit von 1817 bis 1952 zählte, bereits 33 Ziegeleien. Nachdem im Jahr 1887 beim Bau der Eisenbahnstrecke Löwenberg-Templin ein Tonlager auf Mildenberger Gebiet und kurz darauf weitere von großer Mächtigkeit entdeckt wurden, schossen an der oberen Havel neue Ziegeleien wie Pilze aus dem Boden.

1911/12 gab es schließlich 63 Ringöfen an der oberen Havel. Die Arbeiter lebten in erbärmlichen Verhältnissen in den sogenannten Zieglerkasernen. Die Ziegeleien zogen immer mehr Arbeiter an, sodaß im Jahre 1925 immerhin 1.762 Einwohner in Mildenberg lebten.

Die Landschaft an der Oberen Havel wurde durch die über 100 Jahre währende Austonung in Mitleidenschaft gezogen, es entstanden zahlreiche Tongruben und füllten sich nach der Stillegung mit Wasser, sodaß eine einzigartige Tonstichlandschaft entstanden ist, die eine bemerkenswerte Flora und Fauna aufweist.
(Quelle: Gemeinde Mildenberg)

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