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Fakten: Einwohner: 6.457 (Quelle: Landratsamt Stand 30.06.03) Postleitzahl: 16767 Vorwahl: 03304 Gemeinde Leegebruch Eichenhof 4 16767 Leegebruch Telefon: (03304) 2496-0 Fax: (03304) 250204 Internet: www.leegebruch.de | |
Durch Ausgrabungen ist bewiesen, dass dieses Gebiet schon zur jüngeren Steinzeit besiedelt war. Leegebruch wurde im Jahre 1622 das erste mal urkundlich erwähnt. "Leegebruche" durfte auf Verbot des brandenburgischen Kurfürsten Georg Wilhelm damals kein Bauholz verkaufen zwischen Velten und Bötzow, weil das Erlenholz für die Festung Spandau und zum Kohlenschwelen für den eigenen Hof gebraucht wurde. 1672 wurde das Mastrecht eingeschränkt. 1832 wurde das benachbarte Bärenklau das Hauptremontedepot für die kaiserliche Armee. Auf dem heutigen Gebiet von Leegebruch wurde eine Entwässerung der Muhre vorgenommen, außerdem auch eine Außenstelle (Vorwerk) errichtet. 1936 erlebte Leegebruch den großen Aufschwung. An den Bau der Heinkel-Flugzeugwerke erinnern heute ein Gedenkstein für die KZ-Häftlinge und die einstigen Siedlerhäuschen der Arbeiter. Das älteste Gebäude von Leegebruch steht auf der Dorfaue, eine schlichte dunkelbraune Holzkapelle, diese wurde der Gemeinde vom Baumeister Heinrich Mendelsohn aus Berlin zum Adventssonntag 1930 geschenkt. Die Gemeinde konnte sich offenbar den Bau einer kleinen Kirche nicht leisten. Ursprünglich als Leichenhalle für den Friedhof gedacht, wurde auf Wunsch der Kirche der Platz zwischen den Dorfeichen zur Verfügung gestellt, damit sie auch zu Gottesdiensten genutzt werden kann. |
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