Stadt Kremmen
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Fakten:
Einwohner gesamt: 7.364
(Quelle: Landratsamt Stand 30.06.03)
Postleitzahl: 16766
Vorwahl: 033055

Stadt Kremmen
Am Markt 1
16766 Kremmen
Telefon: (033055) 998-0
Fax: (033055) 998-66

Ortsteile: Beetz, Flatow, Groß-Ziethen, Hohenbruch, Kremmen, Sommerfeld und Staffelde

Internet: www.kremmen.de

Sehenswürdigkeiten:
Scheunenviertel * Museumsscheune
Deutsche Tonstraße

Geschichte:   Zum Seitenanfang

Die erste urkundliche Erwähnung Kremmens datiert aus dem Jahre 1216 unter dem Namen "Cremmene", bereits im Jahr 1298 erhält Kremmen das Stadtrecht. Der in Kremmen beginnende "Kremmener Damm" war für Jahrhunderte die einzige Nord-Süd-Verbindung durch das sumpfige Rhinluch im weiteren Umland und Schauplatz vieler kriegerischer Scharmützel. Davon zeugt noch heute das guterhaltene Steinkreuz auf dem Damm, das an den ersten Sieg der Hohernzollern in der Mark erinnert. Im Mittelalter fanden in Kremmen mehrmals bedeutsame Fürstentreffen statt.


(Fotos C&D-Desin Pratsch)

Die Bebauung am Markt, einschließlich des Rathauses geht auf den Wiederaufbau nach dem letzten großen Stadtbrand von 1840 zurück. Die Landwirtschaft war nach der Entwässerung des Kremmener Luchs Haupterwerbszweig, auch die Torfstecherei war bis in die zwanziger Jahre unseres Jahrhunderts ein Erwerbszweig der Kremmener Bürger.

Heute hat Kremmen rund 3.000 Einwohner und liegt direkt an der B 273, ist von der A10 (Abfahrt Schwante/Hennigsdorf) bzw. der A 24 (Abfahrt Kremmen/Sommerfeld) zu erreichen.

Kremmen liegt am Südrand des Oberen Rhinluchs, einer Landschaft mit Sumpfgebieten, Wasserläufen, Seen und weiten Wiesen, die Landschaft um Kremmen ist reich an seltener Flora und Fauna. Der Ruppiner Kanal durchfließt den Kremmener See und verbindet die Havel mit dem Rhin und der Mecklenburgischen Seenplatte.

Gesehen am Dorfanger in FlatowDie Stadtsilhouette zeigt sich in weitgehender Harmonie mit der bestimmenden Kirche St. Nikolai, die architektonisch harmonische Bebauung mit dem rekonstruierten klassizistischen Rathaus aus dem 19. Jahrhundert geben dem angerartigen Marktplatz einen repräsentativen Charakter.
Das Kremmener Scheunenviertel mit über 50 Scheunen bestimmt wesentlich das Erscheinungsbild der Stadt. Das einmalige historische Ensemble, das auf königlichen Erlaß nach den verheerenden Bränden Mitte des 18. Jahrhunderts am Rande der Stadt errichtet wurde, dokumentiert die bis in unser Jahrhundert vorherrschende Rolle der Landwirtschaft für die Ackerbürgerstadt Kremmen.

(Quelle: Stadtverwaltung)




Historisches Scheunenviertel   Zum Seitenanfang

Museumsscheune KremmenSeit gut 250 Jahren stehen die Scheunen der Kremmener Bauern außerhalb der Stadt, was auf einen kurfürstlichen Erlaß, nach verheerenden Bränden im 17 Jahrhundert, zurückgeht. So entstand das Scheunenviertel, wie es sich heute noch präsentiert. Ein Plan der Stadt aus dem Jahre 1740 weist bereits eine komplette Anlage mit Symmetrie in Grundriss und Fassade aus.

Nach der Kollektivierung der Landwirtschaft benutzen viele Bauern ihre Scheunen nicht mehr, etliche Gebäude zerfielen schließlich und wurden abgerissen. 1987 standen in Kremmen noch 52 Gemäuer in Fachwerk und Massivbauweise.

Sowohl hinsichtlich der Größe, Anordnung und Erscheinungsform ist das Kremmener Scheunenviertel in ganz Deutschland einzigartig, dank des Engagements vieler Kremmener Bürger ist das Areal Künstlern und Handwerkern als Arbeits- und Kulturstätte erhalten worden.

(Quelle: Stadtverwaltung)


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