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Ortsauswahl   Amt Gransee    Veranstaltungen   Sehenswürdigkeiten
Fakten:
Einwohner: 6.562
Fläche: 9.314,90 ha
Einwohner je ha: 0,71
Bürgermeister: Günter Schmidt
(Quelle: Landratsamt Stand 30.09.99)

Stadt Gransee,
über Amt Gransee und Gemeinden
16775 Gransee, Baustraße 56
Telefon: (03306) 751-101
Fax: (03306) 2467

Ortsteile:
    Altlüdersdorf, Buberow, Kraatz,
    Margaretenhof, Meseberg, Neulögow,
    Seilershof, Wendefeld, Wentow,
    Ziegelscheune und Neulüdersdorf
www.gransee.de
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Die Stadt Gransee liegt ca. 60 km nördlich Berlins an der Bundesstraße 96 zwischen Löwenberg und Fürstenberg. Sie ist der Sitz der Verwaltung des Amtes Gransee und Gemeinden.

Gransee war in frühen Jahren die Kreuzung von zwei wichtigen Handelsstraßen zwischen Mecklenburg-Strelitz und der Mark Brandenburg sowie zwischen der Uckermark und dem Ruppiner Land. Bereits im Jahre 1262 wurde Gransee vom Markgraf Johann von Brandenburg das Stadtrecht verliehen.

Besonderes Merkmal der Stadt Gransee ist der geschlossene Stadtmauerring, der noch heute die Innenstadt umschließt und mit dem Ruppiner Tor und dem Pulverturm heute noch sehr gut zu sehen ist. Im Schutz dieser Stadtbefestigung entstand Ende des 13. Jahrhunderts ein Franziskanerkloster. Die Handelsstraßen sorgten Das Luisendenkmalfür ein Aufblühen von Handel und Handwerk in der Stadt, was erst durch den Dreißigjährigen Krieg beendet wurde.

Nach dem großen Brand von 1711 wurde die Innenstadt in ihrer heutigen Form, mit den rechtwinkligen Straßenzügen und zwei großen Stadtplätzen, wiederaufgebaut. Bereits im frühen Mittelalter waren die Stadttore das Aushängeschild der Stadtbefestigungen in den Städten des Ruppiner Landes. Das sehr gut erhaltene Ruppiner Tor ist eines der schönsten. Eine Das Schiff der St. Marien KircheBesichtigung ist möglich.

Zeichen für den Reichtum der Bürger in Gransee ist der gewaltige Bau der Stadtkirche St. Marien, in deren Inneren sich zwei wertvolle Altäre und eine Wagner-Orgel aus dem Jahre 1744 befinden.

Das Ruppiner Tor
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  • Hospitalkapelle St. Spiritus Heimatmuseum Gransee
  • Die alte Stadtbefestigung mit dem Ruppiner Tor und dem Pulverturm
  • Pfarrkirche St. Marien
  • Luisendenkmal
  • Reste des Franziskanerklosters
  • Wartturm und Kriegerdenkmal im Stadtwald
  • Schloßpark von Meseberg
Stadtmauer mit Pulverturm
Auf dem Weg nach Gransee, einige Kilometer entfernt von der Bundesstraße 96 liegt der Ort Meseberg. Besonderer Anziehungspunkt hier ist das an der Ostspitze des Huwenowsees gelegene Schloß und der Park von Meseberg. Der See ist fast 2,5 km lang und 200 Meter breit und seine Steilufer ragen bis zu 20 m in die Höhe. Er ist umgeben von einem dichten Waldbestand aus Rotbuchen, Eschen, Erlen und Stieleichen.

Park und Schloß wurden 1737 von Graf Wartensleben in Auftrag gegeben. Die Parkanlage wurde von einem Gartenarchitekten namens Müntherus gestaltet. Bei Theodor Fontane liest man von diesem großartigen barocken ländlichen Schloß als einem "Zauberschloß" - "Unbedingte Stille herrscht, die Bäume stehen windgeschützt und rauschen leiser als anderswo..."

Im Jahre 1995 erwarb die Messerschmidt-Stiftung, eine Stiftung die sich dem Denkmalschutz verschrieben hat, das Schloß und den Park und richtet es seitdem wieder her. Die gesamte Anlage wird nach historischem Vorbild wieder hergerichtet, der Vorhof wurde mit Originalsteinen gepflastert, Bäume wurden gepflanzt und eine Feldsteinmauer als seitliche Begrenzung der Zufahrt wiederhergestellt. Hinter dem Schloß fällt der Garten in Richtung See terrassenförmig ab, durch eine 3,30m breite Mauer wird er praktisch getragen. Über der Mauer erhebt sich ein Gartenpavillon, der für kurze Zeit als Kirche von Meseberg diente und später das Teehaus der Schloßbesitzer war.

Nach der Fertigstellung soll die gesamte Anlage der Öffentlichkeit zugänglich sein. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall.


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