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Stadt Kremmen |
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Der Ort Beetz entwickelte sich aus einer Ansiedlung der Wenden, die vorwiegend Fischerei in den umliegenden Gewässern des Rhinluchs betrieben.
![]() Die typische Ortsstruktur, bestehend aus dem alten Dorfkern im Bereich des Angers, der straßendorfartigen Erweiterung und der umgebenden Obstgartenzone, ist noch sehr gut erhalten. Das Dorf Beetz ist seit dem 13. Jahrhundert mit der Familie von Redern verbunden, denn sie waren es, die für die Entwicklung des Dorfes von großer Bedeutung waren. Noch vor 1612 haben die von Redern dreiviertel ihres Besitzes an den Kurfürsten von Brandenburg verkauft, der 1655 der Kurfürstin Louise Henriette von Brandenburg übertragen wurde. Der vierte Teil des Besitzes ging 1835 an Herrn von Quast über. Die märkische Dorfkirche wurde 1703 als Fachwerkbau errichtet, nachdem die alte Kirche abgerissen wurde. Die Inneneinrichtung und Ausstattungen sind vorwiegend aus dem 18. Jahrhundert. Das Küsterhaus wurde 1730 errichtet und diente ab dem Jahre 1763 bis 1947 als Dorfschule.Das heutige Dorfleben wird durch mehrere Vereine bestimmt, sehenswert sind die Dorfkirche, eine elektrisch betriebene Mühle aus dem Jahre 1931, das 1898 erbaute Bahnhofsgebäude, der Gutshof mit alten Maulbeerbäumen und das Denkmal für die Opfer der Kriege. Zur Erholung und zum Wandern lädt der Beetzer See ein. Beetz hat heute etwa 820 Einwohner. (Quelle: Amt Kremmen, Fotos: C&D-Design Pratsch) |