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Gemeinde Oberkrämer |
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Die erste urkundliche Erwähnung Bärenklaus erfolgte als "Berenklawe" im Jahre 1350. Nachdem für das Jahr 1412 zwanzig Hofstellen nachgewiesen werden konnten, fiel Bärenklau um 1450 brach und wurde noch 1630 als wüste Feldmark dokumentiert. Nach der Wiederbesiedlung um 1655 blieb Bärenklau eine kleine ländliche Siedlung, noch im Jahre 1840 weist Bärenklau lediglich acht Wohnhäuser auf. Der Ort war um diese Zeit ein reiches blühendes Dorf.
Von großer Bedeutung für die Gemeinde ist der Remontehof, er ist der zentrale Platz des Ortes. Am 25. Januar 1832 wurde zwischen der damaligen Domäne Bärenklau und dem Königlichen Kriegsministerium ein Vertrag geschlossen, in welchem die Domäne aufgelöst und stattdessen zum königlichen Remonte-Depot erklärt wurde. Die Remonte-Depots hatten den Zweck, "die für die Armee angekauften jungen Pferde, bis zu deren Abgabe an die Truppen, zur Vervollkommnung ihrer körperlichen Entwicklung und Ausbildung in Wartung und Pflege zu nehmen", so heißt es in den "Instruktionen für die Königlichen Remonte-Depot-Administration". Der Platz wurde bereits damals für die vielfältigsten Veranstaltungen genutzt, es fanden öffentliche Pferdeverkäufe statt.Heute stellt sich der Remontehof völlig anders dar, aus den Stallgebäuden sind Wohnhäuser und Räume für Handwerker geworden, auch die Feuerwehr hat hier ihren Platz. Die Gemeinde hat viel dafür getan, daß der Platz in seiner Schönheit erhalten und bewahrt bleibt. Die Gemeinde Bärenklau feierte im Jahr 2000 ihren 650. Geburtstag, vor allem in den letzten zehn Jahren wurde aus dem Dorf eine schöne Wohnsiedlung, heute leben in Bärenklau etwa 1.250 Menschen. Der Sportplatz wurde völlig neu hergerichtet. Der Besucher findet hier ausgedehnte Wandermöglichkeiten in der näheren Umgebung. Die Gemeinden Bärenklau, Bötzow und Marwitz gehören zum Wanderwegenetz in den Havelniederungen. (Quelle: Amt Oberkrämer, Fotos: C&D-Design Pratsch |